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Mit Zoomokularen verhält es sich so wie mit Zoomobjektiven in der Fotografie: Optisch ist es ein Kompromiss zwischen den vielen möglichen Abbildungsfehlern, die sich bei den unterschiedlichen Abbildungswinkeln ergeben können. Eine Festbrennweite lässt sich konstruktiv deutlich eleganter Rechnen und fertigen.

Soll das Zoomokular z. B. bei jeder Brennweite das gleiche, möglichst große scheinbare Gesichtsfeld haben, dabei aber weder verzeichnen noch Farbfehler zeigen, wird ein solches Okular schnell ähnlich teuer wie drei exzellente Festbrennweiten. Da Zoomokulare auch im moderaten Preissegment hergestellt und angeboten werden, legt dies den Schluss nahe, dass mit irgendwelchen Einschränkungen zu rechnen sein wird. Ob diese bei der Beobachtung zu verschmerzen sind, hängt nicht nur vom Teleskop, sondern auch vom Zielobjekt ab. Dazu die wichtigsten Punkte:

  • Zoomokulare im unteren bis moderaten Preisbereich zeigen mit zunehmender Brennweite, also kleinerer Vergrößerung, eine Abnahme des scheinbaren Gesichtsfelds. Bei der Planetenbeobachtung ist das sicherlich leichter zu verschmerzen als im Deepsky-Bereich, denn ein Planet füllt immer einen deutlich kleineren Bereich als die im Okular abgebildete Fläche aus.
  • Am Dobson fällt mit einem Zoomokular der Okularwechsel weg. Gerade bei hohen Vergrößerungen erleichtert dies das Wiederauffinden des Objekts ganz erheblich.
  • Bei der Mondbeobachtung lässt sich schnell mittels größerer Brennweite (geringere Vergrößerung) eine Übersicht erreichen, die viel einfacher mit einer Mondkarte verglichen werden kann, um dann elegant zum "Landeplatz" zu zoomen.
  • Für reine Deepsky-Beobachtung sollte der Brennweitenbereich des Okulars in Millimetern dem Öffnungsverhältnis des Teleskops entsprechen, wenn dieser im Bereich mit 2 bis 4 multipliziert wird. Für die Planetenbeoachtung gilt der Bereich von 0,7 bis 1,5 als Multiplikator.
  • Beispiel: Für ein f/10 Teleskop wird ein Zoomokular für Planetenbeobachtung gesucht. 10*0,7=7; 10*1,5=15. Gesucht wird also ein Okular das im Idealfall 7-15mm abdeckt.


Bei Vergleichen ist uns immer wieder aufgefallen, dass am Häufigsten eine Schwäche in der Definition, also der Detailauflösung zu beklagen ist. Das mag für die Einsteigerin und dem Einsteiger als Jammern auf hohem Niveau erscheinen; möge jeder im Vergleich mit entsprechenden Festbrennweiten ein eigenes Urteil bilden. Wer optimale Beobachtungsergebnisse und höchsten Kontrast bei jeder Vergrößerung erzielen möchte, sei zumindest von unserem Team nach wie vor an die Festbrennweiten verwiesen.

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HyperFlex-7E Zoomokular 9mm-27mm (1,25")

Brennweite 9-27mm, Scheinbares Gesichtsfeld 60-40°   (mehr ...)
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HyperFlex-7E Zoomokular 7.2mm-21.5mm (1,25")

Brennweite 7,2-21mm, Scheinbares Gesichtsfeld 60-40°   (mehr ...)
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Lunt Zoom Okular 7,2mm - 21,5mm (1,25")

Brennweite 7,2-21,5mm, Scheinbares Gesichtsfeld 53-40°   (mehr ...)
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TS 7-21mm Zoom Okular - 1,25" - Augenabstand 20mm

Kostengünstiges Zoom Einsteigerokular für die Planetenbeobachtung mit Kameraadaptionsmöglichkeit.   (mehr ...)
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