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Mondfilter dämpfen das in das Okular einfallende Licht gleichmäßig über das gesamte sichtbare Spektrum ab. Damit soll bei Mondbeobachtungen eine unangenehme Blendung oder gar Schädigung der Netzhaut vermieden werden. Als Richtwert, welche Filterstärke für welches Teleskop, finden Sie nachfolgend eine Tabelle. Dabei gilt die Annahme, dass sich die Mondphase zwischen zunehmend halb-/voll- und abnehmend halb befindet und das Okular den kompletten Mond zeigt. Unmittelbar um und bei Vollmond ist für empfindliche Augen die nächst höhere ND-Stärke empfehlenswert.

Öffnung in Zoll/mm, Blende, empfohlener ND-Filter

Dass man mit ungeschützten Augen nicht in die Sonne blicken sollte, weder ohne und erst recht nicht mit optischen Hilfsmitteln, ist auch nicht astronomisch Interessierten weitgehend bekannt. Anders verhält es sich bei der Mondbeobachtung. Dazu muss man wissen, dass die "Blendeneinstellung", also die Steuerung der Pupillenöffnung, auf integrale Belichtungsmessung basiert. Es wird also die Helligkeitsverteilung über das gesamte Bild gemittelt (integriert). Beim Mond ist das also ein sehr heller Bereich von etwa 30 Bogensekunden Durchmesser - eben die "Mondscheibe", die restlichen 120° Sehfeld der menschlichen Augen sind schwarzer Himmel. Das Ergebnis ist ein "überbelichtetes" Mondbild auf der Netzhaut. Unser biologische Sehapparat hat zwar einige Tricks auf Lager, um nicht wie auf einem überbelichteten Foto nur eine weiße Scheibe zu sehen, dennoch, die Leuchtdichte bei Vollmond reicht aus, um bei längerem, konzentrierten Blick zu unserem Trabanten schlimmstenfalls Netzhautschäden davonzutragen. Das trifft erst recht auf ein lichtsammelndes Gerät wie ein Teleskop zu. Hier wird die Leuchtdichte in einem nicht unerheblichen Maß gesteigert, das heißt im Lichtbündel gleichen Durchmessers wird mehr Licht vereint je größer der Linsen-/Spiegeldurchmesser ist. Deshalb der ND-Filter. Beobachtet man wiederum bei sehr hohen Vergrößerungen, die nur einen Teil der Mondoberfläche zeigen, kann der Filter getrost wieder entnommen werden, da exponentiell auch die Leuchtdichte zur höheren Vergrößerung (= kleinere Austrittspupille) sinkt.

Tipp: Aus Gründen der optischen Qualität raten wir vom Hintereinanderschalten mehrerer Filter ab!

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2" Heliopan ND 0,9 - 13% - hartvergütet - (Graufilter)

Graufilter sind das Salz in der Suppe bei Mond- und bestimmten Sonnenbeobachtungen.   (mehr ...)
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1,25'' TS ND 0,6 - 25% (Graufilter)

Graufilter sind das Salz in der Suppe bei Mond- und bestimmten Sonnenbeobachtungen.   (mehr ...)
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2" Heliopan ND 1,8 - 1,6% (Graufilter)

Graufilter sind das Salz in der Suppe bei Mond- und bestimmten Sonnenbeobachtungen.   (mehr ...)
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2" Heliopan ND 1,2 - 6% (Graufilter)

Graufilter sind das Salz in der Suppe bei Mond- und bestimmten Sonnenbeobachtungen.   (mehr ...)
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2" Heliopan ND 1,5 - 3% (Graufilter)

Graufilter sind das Salz in der Suppe bei Mond- und bestimmten Sonnenbeobachtungen.   (mehr ...)
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1,25" Baader ND 1,8 - 1,5% (Graufilter)

Graufilter sind das Salz in der Suppe bei Mond- und bestimmten Sonnenbeobachtungen.   (mehr ...)
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2" TS ND 0,9 - 13% (Graufilter)

Graufilter sind das Salz in der Suppe bei Mond- und bestimmten Sonnenbeobachtungen.   (mehr ...)
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2" TS ND 0,6 - 25% (Graufilter)

Graufilter sind das Salz in der Suppe bei Mond- und bestimmten Sonnenbeobachtungen.   (mehr ...)
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1,25" TS ND 0,3 / 50% (Graufilter)

Graufilter sind das Salz in der Suppe bei Mond- und bestimmten Sonnenbeobachtungen.   (mehr ...)
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1,2'' TS-Optics ND 0,9 / 13% (Graufilter)

Graufilter sind das Salz in der Suppe bei Mond- und bestimmten Sonnenbeobachtungen.   (mehr ...)
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