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The Schupmann Telescope

The story, design, construction and use of a neglected telescope type

James Daley

The Schupmann Telescope Erscheinungsjahr: 2007
Ausführung: gebunden
Sprache: englischsprachig
Seiten: 200
Anspruch: III-V

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Der hier beschriebene Teleskoptyp ist in der professionellen Anwendung nicht mehr anzutreffen. Allerdings hat er sich im amateurastronomischen Bereich noch eine gewisse Verbreitung erhalten. Dabei war er von seinem Erfinder und Namensgeber als Kombination der besten Eigenschaften von Linsen- und Spiegelteleskop gedacht. Das Schupmann-Teleskop oder auch Schupmann-Medial wurde zu Anfang des 20. Jahrhunderts entworfen, zu einer Zeit, als keinesfalls klar war, ob Linse oder Spiegel das System der Zukunft sein würde. Eine Kombination beider Lösungen lag daher förmlich in der Luft.

Selbst bei der Verwendung bester Gläser und genauester Fertigung sind Farbfehler in reinen Linsenteleskopen bis heute nicht zu vermeiden. Dieser Effekt beeinträchtigt immer wieder die Verwendung dieser Geräte. Durch geschickte Kombinationen von Linsen und Spiegeln kann man es jedoch erreichen, ein vollkommen farbfehlerfreies Gerät mit der Abbildungsqualität eines Linsenteleskops zu bauen. Dies kann über verschiedene Konstruktionsprinzipien erreicht werden, die alle in diesem Buch beschrieben werden. Der Autor verfügt über fast 40 Jahre Erfahrung im Bau von Teleskopen, die ihm natürlich bei der Arbeit an diesem Buch zugute gekommen sind.

Der historische Überblick zu diesem Teleskoptyp steht zusammen mit seiner Verwendung durch Amateurastronomen am Beginn des Buches. Nach einer Beschreibung der grundlegenden Ideen der Konstruktion folgen Kapitel zu den verschiedenen Untertypen des Gerätes. Jeder einzelne wird ausführlich mit Vor- und Nachteilen, sowie Zeichnungen und Konstruktionshinweisen vorgestellt. Einzelne Elemente des Schupmann-Teleskops, wie Objektiv, Korrektor und verwendete Spiegel sind in einem eigenen Kapitel abgehandelt. Welche Verfahren, Werkzeuge und Toleranzen die Herstellung der entsprechenden Elemente erfordert, ist dem Autor ein eigenes Kapitel wert. Nach "Geschichte" und "Aufbau" arbeitet das Buch hier auch noch die "Konstruktion" ab. Das letzte Kapitel des Buches dürfte jedoch für den Fernrohrbauer das wertvollste sein. Es ist der Erfahrungsbericht aus erster Hand über den erfolgreichen Bau eines Schupmann-Teleskops mit 13 Zoll Objektivöffnung. Hier bekommen Sie den Weg zu einem eigenen Schupmann-Teleskop in detaillierten Einzelschritten vorgestellt.

Das gesamte Buch ist reichhaltig mit erläuternden Bildern, Tabellen und Grafiken versehen. Sie können sich so für jedes Kapitel ein gutes "Bild" des beschriebenen Themas machen.

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