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TS Okularprojektionsadapter für 1,25" Okulare mit 40-51 mm Gehäuse

TS Okularprojektionsadapter für 1,25" Okulare mit 40-51 mm Gehäuse
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Dieser praktische Helfer macht aus einem herkömmlichen Okular eine Projektionsoptik für die Fotografie! Die Brennweite des Teleskops wird vergrößert, somit auch die Abbildung. Der Adapter wird an dem augenseitige Ende des Okulars mittels drei oder vier Schrauben geklemmt. Die verwendeten Okulare müssen sich im Bereich der unter technischen Daten angegebenen Gehäusedurchmesser (nicht zu verwechseln mit der Steckhülse!) bewegen. Das Gehäuse darf nicht bauchig sein und die Augenmuschmel muss sich abnehmen lassen! Viele Okulare verfügen inzwischen über eine Befestigungsnut.

Am teleskopseitigen wird die 1,25" Steckhülse des Okulars zur Besfestigung am Okularauszug genutzt. Den Abschluss bildet ein individuellerKameradapter. Soll das Bild noch weiter vergrößert werden, stehen verschiedene T2 Zwischenringe zur Verfügung.

Technische Daten

  • Befestigung am Okular über Klemmung
  • Kameraseitig T2 Bolzen
  • für Okulargehäusedurchmesser 40-51mm
  • Baulänge 22mm
  • Masse 78g
Tipp: Beachten Sie bitte, dass das einblickseitige Ende von Okularen nicht normiert ist! Ein genaues Messen vor dem Kauf ist deshalb absolut ratsam! Die Okularform muss zylindrisch sein und eine Augenmuschmel muss sich abnehmen lassen! Achten Sie auch auf die Belastbarkeit des Okularauszugs mit angeflanschter Kamera (Hebelwirkung!) und stellen Sie eine sichere Befestigung das Okulars und der Kamera am Auszug sicher!

Technikinfo

Tipp
: Wie ermittle ich die Abbildungsgröße eines Objekts bei der Astrofotografie?

Keine Angst, die Mathematik wird auf ein Minimum reduziert! Um es übersichtlich zu halten, nehmen wir die Sonne und den Mond. Beide haben am Himmel einen scheinbaren Durchmesser von einem halben Grad, also 30 Bogenminuten bzw. 1800 Bogensekunden; eine Bogenminute hat 60 Bogensekunden. Als Faustregel gilt, dass pro Meter Brennweite die Abbildungsgröße des Sonen- bzw. Mondbildes ziemlich genau 1cm (1/100m) beträgt.

Kennt man also die Sensorgröße der eingesetzten Kamera, hat man eine Vorstellung von der Bildgröße. Bei APS-C Sensoren mit einer kleinen Kantenlänge von etwa 15mm (1,5cm) ist eine Brennweite von 1m gar nicht mal so verkehrt. Bei Planeten sieht das schon anders aus. Jupiters scheinbarer Durchmesser beträgt zum Beispiel gut 0,5 Bogenminuten, also 30 Bogensekunden. Das sind nur 1/60 der des Mondes (Mond/Jupiter 1800/30)! Für die gleiche Abbildungsgröße in der Kamera benötigen wir also ein Teleskop mit 60 Metern Brennweite statt einem! Dass das nicht nur aus praktischen Erwägungen keine Option darstellt, sondern auch optisch komplett sinnlos wäre, lassen wir hier mal außen vor. Nichtsdestotrotz wäre ein gewisse Vergrößerung wünschenswert. Hier kommt endlich der Okularprojektionsadpter ins Spiel!

Ein Okular vergrößert das Zwischenbild des Teleskops bei der Beobachtung. Bei der Fotografie kommt noch eine weitere Größe zum Tragen: der Abstand vom Okular bis zum Kamerasensor geht in die Rechnung mit ein. So, und jetzt Butter bei die Fische:

1. Damit es kein Chaos mit den Einheiten gibt, bleiben wir bei Millimeter (mm)

2. Benötigt werden F (Brennweite des Teleskops), Fok (Brennweite des Okulars, A (Abstand des Okulars zum Sensor)

3. Die Äquivalentbrennweite FÄ = (F x A) / Fok

Beträgt die Brennweite des Teleskops 1200mm, die des Okulars 25mm und die Distanz zum Sensor 75mm:

(1200mm x 75mm) / 15mm = 6000mm = 6m (zwei der drei Millimetereinheiten kürzen sich weg :)

Das Mondbild hat einen Durchmesser von beachtlichen 6cm, passt also nicht mehr auf den Sensor, Jupiter hat etwa 1/60 der Größe, gerade einmal 1mm!

Wer tiefer in die Materie eintauchen möchte, keim Problem!

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