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My Heavens!

The Adventures of a Lonely Stargazer Building an Over-the-Top Observatory

Gordon Rogers

8h0012 Dieser Artikel ist leider nicht mehr verfügbar.

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Sie tragen sich mit dem Gedanken, eine nicht zu aufwändige, kleine, eigene Gartensternwarte zu bauen und sind sich der Konsequenzen bezüglich der Finanzierbarkeit, technischen Umsetzung und Reaktion des sozialen Umfeldes nicht ganz sicher? Tja, dann kommen Sie an diesem Werk wohl kaum vorbei!

Der Autor versteht es, dieses Vorhaben in der vorbrexitanischen Ära des Vereinigten Königreichs in seiner Muttersprache, mit allen Höhen und Tiefen, die in so einem scheinbaren Mammutprojekt stecken, gewürzt mit britischem Humor, in gleichsam unterhaltsamer als auch lehrreicher Weise zu präsentieren.

Die Entwicklung von Rogers Sternwarte können Sie als Leser hautnah verfolgen. Sie beginnt mit dem vielen Amateuren vertrauten Wunsch, ein größeres und besseres Teleskop zu besitzen und dieses auch dauerhaft wettergeschützt aufstellen zu können. Der nächste Schritt war natürlich die Auswahl des Sternwartentyps der für Rogers Grundstück geeignet war. Und - ganz wichtig - die Arbeit daran, die Einwilligung der Ehefrau zu einem Projekt, das am Ende weit über 150000 USD kosten sollte, zu erreichen. Nachdem aber eine Entscheidung gefallen war, waren die weiteren Phasen vorgezeichnet: zuerst die notwendigen Genehmigungen und Planungen, danach die konkrete Bauphase und abschließend der Einbau der astronomischen Ausrüstung in die Sternwarte. Eine ähnliche Geschichte in Deutschland hätte bestimmt an anderen Stellen ihre Schwierigkeiten, aber der grundlegende Ablauf wäre derselbe gewesen. Nach dem "First Light" konnte sich der Autor endlich der digitalen Fotografie in seiner eigenen Sternwarte widmen. Und die Ergebnisse präsentiert er Ihnen natürlich gerne zusammen mit den Tipps wie er dorthin gekommen ist und den Fehlern die er auf diesem Weg gemacht hat.

Der Autor selber hat seine Sternwarte in Großbritannien gebaut, die zwei anderen Beispiele werfen dann einen Blick auf die Situation in den USA. Das längere Kapitel handelt von einem Bau in städtischem Umfeld, die kürzere von einem auf dem Land. Beide ergänzen die Ausführungen Rogers wunderbar und aus einem jeweils ganz eigenen Blickwinkel.