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My Heavens!

The Adventures of a Lonely Stargazer Building an Over-the-Top Observatory

Gordon Rogers

My Heavens! Erscheinungsjahr: 2008
Ausführung: kartoniert
Sprache: englischsprachig
Seiten: 180
Anspruch: II-III

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Wieder einmal ein Buch mit einem recht treffenden Untertitel, den man in etwa mit "Die Abenteuer eines Amateurastronomen beim Bau der eigenen Sternwarte" übersetzen könnte. Dabei handelt es sich genau genommen gar nicht nur um ein Abenteuer, sondern um drei. Natürlich steht der Bau von Gordon Rogers Sternwarte im Vordergrund, die zwei anderen Abschnitte dienen eher der Abrundung des Themas. Und da das Wort "Abenteuer" im Untertitel vorkommt, können Sie auch schon erahnen, dass Sie hier keine staubtrocken-sachliche Konstruktionsanleitung vorfinden. Nein, es ist die Geschichte eines Sternwartenbaus mit allen Erfolgen und Fehlschlägen, mit allen Planungen und Umwegen, von der ersten Idee bis zu beeindruckenden Fotos. Die Geschichte lässt sich nicht nur gut lesen und weckt den Wunsch, es dem Autor gleich zu tun, sie enthält dabei auch noch eine Vielzahl von wertvollen Gedanken für den Bau einer eigenen Sternwarte.

Die Entwicklung von Rogers Sternwarte können Sie als Leser hautnah verfolgen. Sie beginnt mit dem vielen Amateuren vertrauten Wunsch, ein größeres und besseres Teleskop zu besitzen und dieses auch dauerhaft wettergeschützt aufstellen zu können. Der nächste Schritt war natürlich die Auswahl des Sternwartentyps der für Rogers Grundstück geeignet war. Und - ganz wichtig - die Arbeit daran, die Einwilligung der Ehefrau zu einem Projekt, das am Ende weit über 150000 USD kosten sollte, zu erreichen. Nachdem aber eine Entscheidung gefallen war, waren die weiteren Phasen vorgezeichnet: zuerst die notwendigen Genehmigungen und Planungen, danach die konkrete Bauphase und abschließend der Einbau der astronomischen Ausrüstung in die Sternwarte. Eine ähnliche Geschichte in Deutschland hätte bestimmt an anderen Stellen ihre Schwierigkeiten, aber der grundlegende Ablauf wäre derselbe gewesen. Nach dem "First Light" konnte sich der Autor endlich der digitalen Fotografie in seiner eigenen Sternwarte widmen. Und die Ergebnisse präsentiert er Ihnen natürlich gerne zusammen mit den Tipps wie er dorthin gekommen ist und den Fehlern die er auf diesem Weg gemacht hat.

Der Autor selber hat seine Sternwarte in Großbritannien gebaut, die zwei anderen Beispiele werfen dann einen Blick auf die Situation in den USA. Das längere Kapitel handelt von einem Bau in städtischem Umfeld, die kürzere von einem auf dem Land. Beide ergänzen die Ausführungen Rogers wunderbar und aus einem jeweils ganz eigenen Blickwinkel.

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