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Bresser Okularprojektionsadapter für 1,25" Okulare auf T2

Bresser Okularprojektionsadapter für 1,25" Okulare auf T2
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Okularprojektionsadapter 1,25 ZollDieser praktische Helfer macht aus einem herkömmlichen Okular eine Projektionsoptik für die Fotografie! Die Brennweite des Teleskops wird vergrößert, somit auch die Abbildung. Das Okular wird in die Aufnahme gestecktund mit 1-2 Rändelschrauben gesichert. Die verwendeten Okulare müssen sich im Bereich der unter technischen Daten angegebenen Gehäusedurchmesser (nicht zu verwechseln mit der Steckhülse!) bewegen.

Am kameraseitigen Ende befindet sich ein T2 Außengewinde. An diesem finden die individuellen Kameradapter Platz.

Am teleskopseitigen Ende lässt sich die 1,25" Steckhülse abschrauben und gibt ein T2 Innengewinde frei, womit sich eine direkte Verbindung zu einigen Okularauszügen realisieren lässt. Durchbiegung oder versehentliches Herausfallen des Adapters sind dann ausgeschlossen. Wir empfehlen nicht, den Adapter ohne Okular als variable Verlängerung zu nutzen, da der Strahlengang durch die Okualraufnahme verengt wird. Für diesen Zweck gibt es T2 Zwischenringe.

Technische Daten

  • 1,25" Okulartubus auf T2 Außengewinde
  • Hub (optische Tiefe ohne Okular) 102-136mm
  • Okularaufnahme für 1,25"
  • maximaler Gehäusedurchmesser des Okulars 54mm
  • Masse 478g
Tipp : Wie groß werden Mond und Planeten auf dem Sensor abgebildet?

Keine Angst, die Mathematik wird auf ein Minimum reduziert! Um es übersichtlich zu halten, nehmen wir die Sonne und den Mond. Beide haben am Himmel einen scheinbaren Durchmesser von einem halben Grad, also 30 Bogenminuten bzw. 1800 Bogensekunden; eine Bogenminute hat 60 Bogensekunden. Als Faustregel gilt, dass pro Meter Brennweite die Abbildungsgröße des Sonnen- bzw. Mondbildes ziemlich genau 1cm (1/100m) beträgt.

Kennt man also die Sensorgröße der eingesetzten Kamera, hat man eine Vorstellung von der Bildgröße. Bei APS-C Sensoren mit einer kleinen Kantenlänge von etwa 15mm (1,5cm) ist eine Brennweite von 1m gar nicht mal so verkehrt. Bei Planeten sieht das schon anders aus. Jupiters scheinbarer Durchmesser beträgt zum Beispiel gut 0,5 Bogenminuten, also 30 Bogensekunden. Das sind nur 1/60 der des Mondes (Mond/Jupiter 1800/30)! Für die gleiche Abbildungsgröße in der Kamera benötigen wir also ein Teleskop mit 60 Metern Brennweite statt einem! Dass das nicht nur aus praktischen Erwägungen keine Option darstellt, sondern auch optisch komplett sinnlos wäre, lassen wir hier mal außen vor. Nichtsdestotrotz wäre ein gewisse Vergrößerung wünschenswert. Hier kommt endlich der Okularprojektionsadpter ins Spiel!

Ein Okular vergrößert das Zwischenbild des Teleskops bei der Beobachtung. Bei der Fotografie kommt noch eine weitere Größe zum Tragen: der Abstand vom Okular bis zum Kamerasensor geht in die Rechnung mit ein. So, und jetzt Butter bei die Fische:

1. Damit es kein Chaos mit den Einheiten gibt, bleiben wir bei Millimeter (mm)

2. Benötigt werden F (Brennweite des Teleskops), Fok (Brennweite des Okulars, A (Abstand des Okulars zum Sensor)

3. Die Äquivalentbrennweite FÄ = (F x A) / Fok

Beträgt die Brennweite des Teleskops 1200mm, die des Okulars 15mm und die Distanz zwischen Okular und Sensor 75mm:

(1200mm x 75mm) / 15mm = 6000mm = 6m

Das Mondbild hat einen Durchmesser von beachtlichen 6cm, passt also nicht mehr auf den Sensor, Jupiter hat etwa 1/60 der Größe, gerade einmal 1mm!

Wer tiefer in die Materie eintauchen möchte, kein Problem!

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