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Mathematical Astronomy Morsels IV

Jean Meeus

8h0012 Erscheinungsjahr: 2007
Ausführung: gebunden
Sprache: englischsprachig
Seiten: 374
Anspruch: IV

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Der Inhalt von Jean Meeus mittlerweile vierteiliger Serie über "Mathematische Leckereien der Astronomie" fasziniert weiterhin viele Amateurastronomen. Auch wenn Meeus Themen kaum zur Erweiterung des astronomischen Fachwissens führen dürften, verbessern sie doch das Verständnis der Leser für die "klassische" Astronomie. Die hier behandelten Fragestellungen hätten Fachastronomen des frühen 20ten Jahrhunderts fasziniert, und hätten manchmal zu dieser Zeit auch zu den absoluten Grenzfragen der Wissenschaft gezählt. Allerdings waren die Lösungen damals oft nicht zugänglich, da die Astronomen vor einer schier unüberwindlichen Wand aus Schwierigkeiten bei der Berechnung standen und höchstens mühselige Abschätzungen und Näherungen erreichen konnten. Moderne Computer haben den Autor von diesen Beschränkungen befreit und erlauben es ihm, jedes Thema mit einer Genauigkeit zu behandeln, die jenseits aller Träume früherer Astronomen liegt.

Sie als Leser sollten zumindest über ein fundiertes Wissen zur Astronomie verfügen, also mit Planetenbewegungen, Mondphasen und Himmelskoordinaten vertraut sein. Sie brauchen aber die zu Grunde liegenden Berechnungen nicht vollständig nachvollziehen zu können. Meeus erklärt nicht in allen Details, wie er Berechnungen ausgeführt hat, er stellt nur die grundlegenden Überlegungen an und präsentiert seine Ergebnisse in Form von Text, Tabellen und Zeichnungen.

Es liegt in der Natur des gewählten Themenbereiches, dass die Mitglieder des Sonnensystems und ihre Bewegungen im Mittelpunkt stehen. Daher auch die grobe Gliederung des Buches in die sechs Abschnitte Mond, Finsternisse, Bedeckungen, Planetenbewegung, Planetenereignisse und Verschiedenes. Die behandelten Themen sind wie auch bei den drei Vorgängern sehr breit gefächert. Dies beginnt bei der Frage nach der nördlichsten und südlichsten Position eines Vollmondes und der immer wieder gerne gestellten Frage, wann und vor allem wo der sichelförmige Mond in Form eines Bootes am Horizont zu sehen ist. Bekanntermaßen gehören Finsternisse jeder Art zu Meeus Lieblingsthemen, also ist dieser Abschnitt auch wieder entsprechend umfangreich ausgefallen. Wenn Sie sich für Sonnenfinsternisse mit besonders langer Finsternisdauer, Finsternisverläufe nördlich des Polarkreises, Serien und Zyklen oder bemerkenswerte zeitliche Häufungen von Finsternissen interessieren, finden Sie hier Antworten auf Ihre Fragen. Seine Betrachtungen zu Bedeckungen beschränkt der Autor nicht nur auf "große" Sterne wie Antares oder Aldebaran, sondern spannt den Bogen bis zu Sternbedeckungen durch Uranus und Neptun. Der Abschnitt "Planetenbewegungen" hätte eher "Kleinplanetenbewegungen" heißen müssen, werde hier doch ausschließlich Asteroiden, Trojaner und andere Klassen von Kleinplaneten behandelt. Der fünfte Abschnitt umfasst allerlei Phänomene, die bei den Bewegungen der Mitglieder des Sonnensystems auftreten können: Sichtbarkeiten, Konjunktionen und Elongationen von Planeten, mehrfache Konjunktionen, Vorübergänge vor der Sonne, Schattenereignisse. Der letzte Abschnitt handelt von den Dingen, die der Autor an keiner anderen Stelle einordnen konnte wie Kalender- und Zeitprobleme aber auch die scheinbare Bahn der Sonne am Himmel der Erde.