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Mathematical Astronomy Morsels III

Jean Meeus

8h0012 Erscheinungsjahr: 2004
Ausführung: gebunden
Sprache: englischsprachig
Seiten: 374
Anspruch: IV

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Mit diesem Buch liegt der dritte Band von Jean Meeus' "Leckerbissen der mathematischen Astronomie" vor. Es ist - wie die beiden Vorgängerbände - eine Sammlung verschiedener Abhandlungen zu einzelnen Fragestellungen der Ephemeridenrechnung und der beobachtenden Astronomie.

Sie als Leser sollten zumindest über ein fundiertes Wissen zur Astronomie verfügen, also mit Planetenbewegungen, Mondphasen und Himmelskoordinaten vertraut sein. Sie brauchen aber die zu Grunde liegenden Berechnungen nicht vollständig nachvollziehen zu können. Meeus erklärt nicht in allen Details, wie er Berechnungen ausgeführt hat, er stellt nur die grundlegenden Überlegungen an und präsentiert seine Ergebnisse in Form von Text, Tabellen und Zeichnungen.

Viele der dargestellten Probleme haben bereits das Interesse von Astronomen früherer Jahrhunderte erregt, konnten mit den damals vorhandenen mathematischen Mitteln aber nicht gelöst werden. Erst heutige Computer mit ihren Möglichkeiten der numerischen Berechnungen änderten daran etwas. Dadurch wurde es Meeus möglich, eine Vielzahl von langfristigen Regelmässigkeiten, Zyklen und eben auffälligen Abweichungen von denselben zu untersuchen. In diesem neuen Band ist ein Schwerpunkt des Autors die räumliche und zeitliche Häufung verschiedener Typen von Ereignissen.

Das Buch gliedert der Autor in drei grosse Bereiche. Zuerst alle Arten von Betrachtungen zu Finsternissen, eines der Lieblingsthemen des Autors. Danach Planeten, ihre Bewegungen untereinander und die dadurch sichtbaren Phänomene. Zum Schluss Phänomene, die sich aus unserer Beobachtungsposition auf der sich drehenden Erde ergeben.

Die Bandbreite der betrachteten Sachverhalte beginnt bei grundlegender Ephemeridenrechnung wie Bahnberechnung von Trojanern, Bewegung der Rotationsachse von Merkur oder Störungen der Planetenbahnen. Sie reicht weiter zu den Regelmässigkeiten verschiedener Finsternistypen wie Häufigkeit von Venus- und Merkurtransits, Besonderheiten von Zentrallinien bei Sonnenfinsternissen oder kürzester Abstand zwischen zwei aufeinander folgenden Finsternissen. Die Bandbreite endet bei Antworten auf eher kuriose Fragen wie Fragen nach dem Erscheinungsbild der Jupitermonde vom Jupiter aus gesehen, nach der maximalen Sonnenscheindauer eines Jahres abhängig von der geografischen Breite oder nach der Möglichkeit eines Venusuntergangs um Mitternacht.